Deutsche Waffen in den Händen von Kindersoldaten

Kindersoldat in Afrika Ein Kindersoldat in Afrika zeigt seine Munition. | Bild (Ausschnitt): © Pierre Holtz / UNICEF CAR [CC BY-SA 2.0]  - wikimedia commons Deutschland zählt seit Jahren zu den größten Waffenexporteuren der Welt und obwohl die Ausfuhrauflagen für deutsche Waffenhersteller als hoch gelten, landen deutsche Waffen und Munition regelmäßig in den bekannten Krisen- und Kriegsgebieten dieser Erde. In einer Kampagne gegen Waffenexporte der „Hilfe für Kinder in Not“, die zur Bundestagswahl 2017 startet, wird geschätzt, dass alle 14 Minuten ein Mensch durch eine deutsche Waffe stirbt.
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Leid im Jemen wird durch saudische Bombardierungen von Schulen vergrößert

Jemen nach Bombardierung von Saudi-Arabien Durch saudische Bomben werden Zivilisten getötet, auch viele Kinder sind unter den Opfern. | Bild (Ausschnitt): © VOA/Almigdad Mojalli [Puplic Domain]  - Wikimedia Commons Krieg, Hunger und Cholera, - so könnte man die aktuelle Situation im Jemen zusammenfassen. Hauptleidtragende sind die Kinder. Laut UNICEF sind 80 Prozent auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die durch die Dürre hervorgerufene Hungerkrise wird durch den Krieg verschärft. Viele Kinder können am Tag nur eine Mahlzeit aus Tee und Brot bekommen. Das hat Folgen. Über zwei Millionen Kinder unter fünf Jahren sind mangelernährt. Insgesamt haben 14 Millionen Menschen nicht genug zu essen. Das ist die Hälfte der Gesamtbevölkerung! Dazu kommt der Ausbruch der Cholera, der laut der UN weltweit am schlimmsten ist. Insgesamt starben bisher 1900 Menschen an den Folgen, davon waren mindestens 25 Prozent minderjährig. Noch erschreckender sind die Cholera-Verdachtsfälle. Hier sind 400.000 Menschen betroffen. Fast die Hälfte sind Kinder. Zweidrittel der Bevölkerung hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Wenn sich das nicht ändert, wird die Situation sich weiter zuspitzen!
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UNICEF fordert G20-Staaten zum Schutz von Kindern auf der Flucht auf

Kurz vor dem G20 Gipfel veröffentlichte UNICEF einen Bericht zu Fluchtursachen von Kindern in West- und Zentralafrika. Insgesamt seien 12 Millionen Menschen in der Region unterwegs – sieben Millionen davon minderjährig. Rund 75 Prozent der Kinder fliehen in andere Regionen auf dem Kontinent, weniger als 20 Prozent wagen die gefährliche Reise nach Europa. Viele fliehen vor der Terrorgruppierung Boko Haram, die im Nordosten Nigerias ihr Unwesen treibt. Dabei verübt die sunnitische Extremistenmiliz auch in den angrenzenden Nachbarländern Kamerun, Niger und Tschad Anschläge. Nicht selten werden dabei Kinder als Selbstmordattentäter missbraucht.
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Kongo: Waffen und Blut, statt Kinderbücher

Waffen und Blut, statt Kinderbücher Kinder in den Kriegsgebieten  | Bild (Ausschnitt): © Ta'Hos [CC BY-NC 2.0]  - flickr Wie oft hat man als Kind mit Wasserpistolen im Garten getobt und so getan als würde man den anderen erschießen? Unzählige Male. Man fand das witzig, es war ein tolles Spiel. Aber was würde passieren wenn das Spiel Wirklichkeit wäre. Würde man dann immer noch lachen? Kaum vorzustellen, dass unzählige Kinder in den Kriegsgebieten in Kongo mit echten Waffen dieses Szenario jeden Tag mitmachen müssen. Die Kindersoldaten wie sie genannt werden, werden verschleppt und trainiert. Nur die wirklich starken und zähen halten bis zum Schluss durch. Sie haben oft Heimweh und sehen ihre Eltern meist nie wieder.
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Thailand: Kinder fangen Fische

Kinder fangen Fische Fischfang in Thailand ist Kinderarebit  | Bild (Ausschnitt): © Ed S. Johovac [CC BY 2.0]  - flickr Hinter dem Geschmack von Shrimp liegt leider ein blutiger Weg. Viele Immigrantenfamilien müssen von Kambodscha nach Thailand flüchten, um auf bessere Arbeit zu hoffen. Leider gibt es in Thailand auch nicht viele Arbeitsplätze, aber in der Shrimp-Industrie wird immer eine helfende Hand benötigt. Viele Kinder haben schon von klein auf eingetrichtert bekommen, dass sie möglichst früh arbeiten müssen um Geld nach Hause zu bringen. Es ist keine Seltenheit, auf den Booten Kleinkinder zwischen sieben und 17 Jahren anzutreffen.
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Bangladesch: Kinderarbeit in den Textilfabriken

Kinderarbeit in den Textilfabriken Kinder arbeiten für unsere Kleidung | Bild (Ausschnitt): © Tekke [CC BY-ND 2.0]  - flickr Wie viel neue Kleidung kaufen wir in Deutschland pro Jahr, die wir eigentlich gar nicht brauchen? Kurz gesagt: Viel zu viel. Immer mehr Menschen wollen möglichst billig Kleidung kaufen und erhoffen sich die beste Qualität. Doch auf die Dauer kann das nicht funktionieren.Dadurch, dass der Konsum der westlichen Bevölkerung immer mehr zunimmt, müssen auch in den Ländern, wo unsere Kleidung produziert wird, mehr Arbeitsplätze geschaffen werden. Was im Prinzip gut ist, aber die meisten Arbeitsplätze sind unterbezahlt, nicht menschenwürdig oder mit Kinderarbeit verbunden.
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