Thailand: Ein neues Zuhause für Kinder in Not

Bild: © n.v. -

Khaing Tha war 12 Jahre alt als sie zusammen mit ihrem jüngeren Bruder Ago Soo aus ihrem Zuhause flüchtete, nachdem sie von ihrer alkoholabhängigen und ausfälligen Großmutter monatelang geschlagen wurden. Mit ihren wenigen Habseligkeiten durchquerten sie die gebirgige Region rund um Mae Sot und gelangten zu den Toren der Best Friends School, eine Schule, die für vertriebene Kinder aus Myanmar gegründet wurde.

In dem gebirgigen Gebiet rund die Best Friends School haben sich über 6000 Myanmarer angesiedelt und arbeiten für thailändische Landbesitzer. Viele der Myanmarer zieht es irgendwann in Richtung Bangkok oder in andere große Städte, um dort Arbeit zu finden. Ihre Kinder lassen sie oftmals in der ländlichen Region bei Verwandten oder alleine zurück.

Auch Htike Thu Aung ist ein Flüchtling aus Myanmar, der im Jahre 2006 nach Thailand gekommen ist. Er hat mehrere Jahre als Lehrer gearbeitet und Migrantenkindern in Mathe, Englisch und in der burmesischen Sprache unterrichtet. Vier Jahre später hat sich Htike seinen großen Traum erfüllt. Er gründete zusammen mit der IRC (International Rescue Committee) die Best Friends School, in der über 400 Kinder und Jugendliche vor Ausbeutung geschützt werden und eine kostenlose Ausbildung erhalten. In dem neuen Programm von IRC sollen „Sozialarbeiter“ geschult und trainiert werden, um einen möglichst weitreichenden Schutz der Kinderrechte zu ermöglichen. Ebenso stehen sie mit den lokalen Organisationen und Regierungen in engem Kontakt, so dass die Kinder in einer Notsituation effektive Hilfe und Schutz erhalten.

 

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