Alpro Soya

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Bananen - Kaffee - Kakao - Zucker -
Branchenzuordnung: Kaffee, Tee - Lebensmittel -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Alpro Soya spricht sich in der firmeneigenen Ethical Charter eindeutig gegen Kinderarbeit in der gesamten Produktionskette aus.
  • Das Unternehmen vertritt zudem die Richtlinien des Global Compact, der Kinderarbeit ebenfalls untersagt.2)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Das Unternehmen arbeitet mit wenigen, ausgewählten Sojabauern in langjährigen Partnerschaften zusammen. Die Standards der Alpro Ethical Charter, unter anderem das Verbot von Kinderarbeit, gelten für alle Handelspartner und wurden nach Unternehmensangaben vom unabhängigen IBD EcoSocial Programm an den Produktionsorten überprüft und zertifiziert.3)
  • Mit ausgebildeten Landwirtschaftsingeneuren vor Ort unterstützt Alpro Soya die Anbauer und bildet diese fortwährend weiter.4)
  • Darüber hinaus garantiert Alpro Soya die vollständige Rückverfolgbarkeit seiner Produkte durch ein lückenloses Kontrollsystem.1)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • „EDHUCCA“-Projekt in Parana, Brasilien: Schulungen und Aktivitäten für Kinder und Jugendliche

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

Alpro Soya engagiert sich insbesondere auf ökologischer Ebene:

  • „Vitagoat“-Projekt in Afrika: karitatives Programm, das Unterernährung bekämpft, indem durch innovative Technologien auf Strom und Wasser bei der Verarbeitung von Lebensmitteln verzichtet werden kann.
  • Der Amazonas-Regenwald wird von dem Unternehmen geschützt. Es werden keine Rodungen vorgenommen, um Anbaufläche zu schaffen.
  • Das Unternehmen setzt sich für die Wahrung von Ressourcen ein.
  • Alpro Soya unterstützt die Klimaforschung und reduziert den eigenen CO2-Ausstoß.
  • Alpro Soya schließt langfristige Verträge mit Bauern, garantiert ihnen faire Preise und eine Absicherung im Fall von Missernten.

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Links und Quellen

  1. Alpro Soya online [] []
  2. Angaben von Alpro Soya gegenüber EarthLink e.V. []
  3. EcoSocial IBD []
  4. Angaben von Alpro Soya gegenüber EarthLink e.V. []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

2 Kommentare zu Alpro Soya

  1. DieKiki sagt:

    Keine Fragen mehr offen. Bin beruhigt, dass durch den Anbau keine Kinder oder die Umwelt zu Schaden kommt. Bitte weiter streng auf unsere Welt und unsere Zukunft achten!

  2. Ela sagt:

    Tolle Infos, schließlich möchte man ja auch wissen, woher solche Produkte kommen, die man gerne zu sich nimmt. So etwas kann man leider nicht oft lesen.

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