Bugatti shoes GmbH

Bugatti shoes GmbH gehört zur Firma AstorMueller group
Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Schuhe -
Branchenzuordnung: Mode, Bekleidung, Textilien -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Die Firma produziert zu ca. 80% in Indien und zu ca. 10% in China. Große Mengen an Leder werden von italienischen und europäischen Gerbereien, die über indische Partner verfügen, gekauft.1)

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Bugatti shoes verfolgt hinsichtlich der Kinderarbeit eine „ZERO TOLERANCE“-Politik.  Für alle Fabriken und Lieferanten gelten die uneingeschränkten Richtlinien des „Code of Conducts“, die nach den ILO-Konventionen 138 festgelegt wurden.1)2)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Zur Einhaltung der Richtlinien lässt Bugatti shoes eigene Mitarbeiter die Produktionsstätten vor Ort in allen Bereichen und Arbeitsprozessen kontrollieren.
  • Eine Auslagerung der Produktion ist ohne eine Zustimmung der Zentrale nicht erlaubt und verspricht deshalb ständig kontrollierte Arbeitsprozesse.
  • Die Firma beschäftigt ein eigenes Team aus 100 Mitarbeitern, die sich um die Qualitätssicherung, das Projektmanagment und um die Einhaltung des „Code of Conduct“ bemüht.1)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Im Jahre 2012 verdächtigte die Organisation Hivos die Firma mit Kinderarbeit zu produzieren.
  • Diesen Verdacht konnte das Unternehmen jedoch zurückweisen.3)

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Anfangs ignorierte Bugatti Shoes Anfragen über ihre Politik und Einstellung hinsichtlich Kinderarbeit von Seiten der Organisationen SOMO und Stop Child Labour. Nach einer Veröffentlichung ihres Namens jedoch kontaktierte die Firma Stop Child Labour und verlangte detailliertere Informationen über die Vorwürfe.
  • Sie stellten eigene Untersuchungen an und konnten alle Vorwürfe hinsichtlich Kinderarbeit zurückweisen.
  • Fraglich bleibt jedoch immer noch, weshalb Bugatti shoes nicht sofort auf die Anfragen der Organisationen reagiert hat.4)

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Bugatti shoes steht in engem Kontakt mit der BSCI (Business Social Compliance Initiative) und arbeitet mit der Organisation in unterstützenden Projekten zusammen. Speziell in Agra und Ambur wollen sie BSCI bei der Durchführung ihrer Projekte unterstützen.
  • Mithilfe bei dem Aufbau des Child Resource Centre in Sunnapugutta Thanda Village, Kadiri Rural.
  • Die Inhaberfamilie der Firma ist Mitglied bei dem Schweizer Verein „Chinas vergessene Waisen“.1)

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

—-

20.09.13

Links und Quellen

 

 

  1. Angaben von Bugatti shoes gegenüber Earthlink e.V. [] [] [] []
  2. Code of Conduct []
  3. Child Labour in the leather foot industry []
  4. Child labour in the Leather footwear industry []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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