Fjällräven

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Textilien -
Branchenzuordnung: Mode, Bekleidung, Textilien -
Das Unternehmen hat auf unsere Nachfrage an info@fjallraven.se am 7.05.2012 noch nicht geantwortet.

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Adaption der Nachhaltigkeitsrichtlinien des Mutterkonzerns Fenix Outdoor, der u.a. eine Ratifizierung des UN Global Compact, insbesondere auch für Produktions- und Zulieferbetriebe, vorsieht. Eine Umsetzung der SA 8000-Norm ist bis 2020 vorgesehen.2)
  • Code of Conduct: Unternehmenspolitik basierend auf UN Global Compact, UN-Kinderrechtskonvention, und der allgemeinen Erklärung für Menschenrechte der Vereinten Nationen und einer Einhaltung der Arbeitszeitenregelungen gemäß ILO-Standards.
  • ILO-Konvention 138 (Mindestalter): keine Kinder unter 15 Jahren; Empfehlung an die Zulieferer der Kindergruppe zwischen 15 und 18 Jahren besondere Bedingungen in Bezug auf Arbeitszeiten und Überstunden einzuräumen. Keine Implementierung der ILO-Konvention 182 zur Überwindung der schlimmsten Formen von Kinderarbeit.
  • Seit 2013 Mitglied der Fair Labor Organisation3)
  • Mitglied der Sustainable Apparel Coalition. Es handelt sich um einen Zusammenschluss vierzig großer Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie, mit dem Ziel, langfristig ökologische und soziale Standards in den Produktionsketten zu verbessern. Inwiefern dies gelingt, lässt sich an Hand des eigenes entwickelten Higgs-Index ablesen, allerdings nur unternehmensintern, was eine externe Bewertung unmöglich macht.

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • internes Qualitätssicherungsmanagement
  • Vorgesehen ist in jedem Fall ein Drängen auf die Implementierung von Sozialstandards durch den Dialog mit Partnerunternehmen und Zulieferern. Inwiefern tatsächlich externe Kontrollen durch unabhängige Dienstleister stattfinden ist schwer nachvollziehbar.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Unklarheiten in Bezug auf den Einsatz von gesundheitsgefährdenden Chemikalien bei der Produktion.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

    • Die von dem Firmengründer ins Leben gerufene Stiftung Star of Hope spendet alte Kleiderbestände an Kinder, insbesondere in Osteuropa.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Fjällräven ergreift deutliche Initiative für soziale und umweltgerechte Produktion4)
  • Fljällräven ist Mitglied der Sustainable Apparel Koalition und großen Wert auf Nachhaltigkeit. Der Produktionsprozess soll unter umweltschonenden und energieeffizienten Bedingungen stattfinden, Produktionsausschuss soll wiederverwertet werden.
  1. Clean Clothes Firmen-Check  []
  2.  The Fenix Way  []
  3.  Fjällräven Mitglied der FLA  []
  4. Stiftung Warentest – Unternehmensverantwortung: Sozial und ökologisch produzieren []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.