Goldmaennchen Tee

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Tee -
Branchenzuordnung: Kaffee, Tee -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Die Einhaltung sozialethischer Standards und der menschliche Umgang miteinander ist ein Teil der Unternehmenspolitik der Firma H&S. Dem Unternehmen ist es auch wichtig, dass diese Grundsätze bei der Erzeugung und Verarbeitung der Tees eingehalten werden, die die Firma unter ihrem Namen verkauft.
  • Ferner vertritt die Unternehmensgruppe H&S folgenden Grundsatz, der für alle drei Standorte in Deutschland gilt. Das Unternehmen verurteilt ausbeuterische Kinderarbeit und toleriert dies auch nicht in den Firmen, in denen die Teezutaten angebaut, geerntet und/oder verarbeitet werden. Allerdings sind dazu noch keine verbindlichen Richtlinien in schriftlicher Form festgehalten worden.1)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Die Kontrolle in den eigenen, deutschen Produktionsstätten erfolgt durch den Personalverantwortlichen: es werden keine Personen unter 16 Jahren eingestellt. Überdies wird von den Teelieferanten verlangt, eine Erklärung „zur Problematik verbotener Kinderarbeit“ zu unterschreiben, in der die Lieferanten bestätigen, dass keine an die Firma H&S auszuliefernde Teemischung mit Hilfe von Kinderarbeit oder Zwangsarbeit hergestellt wurde. Denn das Unternehmen gibt an, keinen direkten Einfluss auf die Einhaltung der Grundsätze in den Ursprungsländern zu haben und auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass keine von dieser Firma verarbeitete Zutat mit Hilfe von unzulässiger Kinderarbeit hergestellt wurde.1)
  • Das Unternehmen kontrolliert (nach unserer Einschätzung) nicht alle relevanten Produktionsschritte. Um ausbeuterische Kinderarbeit für ein Endprodukt möglichst ausschließen zu können, müssen alle relevanten Produktionsschritte kontrolliert werden. Relevant sind Produktionsschritte in Ländern oder Regionen, für die bekannt ist, dass ausbeuterische Kinderarbeit in diesem Bereich regelmäßig vorkommt. Dies betrifft auch Vorprodukte über die gesamte Produktions- und Lieferkette hinweg, die das Unternehmen von Zulieferern bezieht.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Die Firma teilte mit, dass in ihrer Produktion noch nie unzulässige Kinderarbeit vorgekommen ist. Es ist dem Unternehmen auch nicht bekannt, d.h. sie haben auch keinen Verdacht, dass bei einem ihrer Lieferanten Kinderarbeit vorkommt. Somit wurde die Firma noch nie mit dem Vorwurf unzulässiger Kinderarbeit konfrontiert.1)

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Keine Vorwürfe bekannt.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

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17.11.2009 14/00

Links und Quellen

  1. E-Mail von Goldmännchen Tee am 12.11.2009 [] [] [] []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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