Imperial Tobacco (Reemtsma)

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Tabak -
Branchenzuordnung: Tabak -
ACHTUNG: Zu Imperial Tobacco (Reemtsma) liegen uns neue Inforamtionen vor, die wir in Kürze in diese Firmenseite einarbeiten werden. In den obigen Farbpunkten sind diese Informationen bereits berücksichtigt!

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Das Unternehmen wendet sich in seinem Corporate Responsibility Review und dem Code of Business Conduct gegen ausbeuterische Kinderarbeit und Zwangsarbeit, wie sie von den ILO-Konventionen 182 und 138 definiert wurde.2) Das Unternehmen ist Mitglied in der Stiftung Eliminate Child Labour in Tobacco (ECLT).3)
  • Das Unternehmen betont die Mitgliedschaft in der ECLT. Kinderarbeit werde strikt abgelehnt. Man stehe auch in Kontakt mit zuständigen Behörden vor Ort und achte zudem darauf, dass auch die Zulieferer sich an die Standards halten.4)
  • Die Unabhängigkeit und Vertrauenswürdigkeit von ECLT wird allerdings in Frage gestellt, da sie durch die Tabakkonzerne selbst finanziert wird. Allerdings arbeitet ECLT mit der International Labour Organization (ILO) zusammen.

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Es gibt einen jährlichen Corporate Responsibility Review. Dieser wird von der SGS United Kingdom Group Ltd. verifiziert. Es wird an verschiedenen Standorten eine Kombination von Kontrollmöglichkeiten angewendet. Bspw. werden Interviews mit Mitarbeitern in den Fabriken durchgeführt. Zur Kontrolle gehört auch das SA 8000, eine Richtlinie für soziale und ethische Aspekte. Die SGS Group besteht auf ihre Integrität und Unabhängigkeit. Zusätzlich gibt es unabhängige Statements zu jedem Corporate Responsibility Review.5)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit, die sich konkret an Reemtsma oder Imperial Tobacco richten konnten nicht gefunden werden.
  • In vielen Ländern, aus denen Imperial Tobacco : Reemtsma Tabak bezieht, ist Kinderarbeit verbreitet und auch im Tabakanbau zu finden.6)7)

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

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18/05/2007 23/11

Quellen

  1. Reemtsma.com []
  2. ImperialTobacco.com [] []
  3. ECLT.com []
  4. persönlicher Kontakt mit dem Unternehmen []
  5. Independent Limited Assurance Report to the Directors of Imperial Tobacco Group plc []
  6. tobaccofreekids.org []
  7. Tabak.com []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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