Jako-O

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Spielzeug - Textilien -
Branchenzuordnung: Mode, Bekleidung, Textilien - Spielwaren -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Der größte Teil der Basics, Shirts, Sweatshirts sowie der Unterwäsche kommt aus Osteuropa, Baltikum, Portugal und Türkei.
  • Die meisten Jeans und Kleider aus der Türkei.
  • Schuhe und Funktionskleidung (Jacken, Ski­overalls, Matsch­sachen) zum Großteil aus China.1)

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Das Unternehmen hat einen Code of Conduct, der u.a. Kinderarbeit verbietet.
  • Alle Lieferanten unterschreiben einen Vertrag über Sozialstandards, dem sie und ihre Subunternehmer unterworfen sind.1)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Regelmäßige (interne) Kontrollen
  • Bei Verstößen gegen den Code of Conduct behält sich das Unternehmen einen Abbruch der Geschäftsbeziehungen vor.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Hilfsprojekt in Burkina Faso: Waisenhaus für Jungen und Mädchen, eine Krankenstation, die jährlich 40.000 Menschen fast kostenlos betreut, zwei Häuser für verstoßene junge Mädchen und ihre Kinder, ein Straßenjungen- Projekt, Aufklärungsarbeit für Mädchen und Frauen, eine biologisch arbeitende Lehrfarm für 80 junge Männer und 1000 externe Kinder, die bei ihren Familien leben und denen der Schulbesuch finanziert wird.2)
  • Initiative „Wahlrecht ab Geburt“3)
  • Spendenaktionen beispielsweise für „Deutsche José Carreras Leukämie-Stiftung e.V.“ oder „Gemeinsam für Afrika“.4)

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Zahlreiche Projekte im Bereich Familienpolitik: Familienmagazin Wirbelwind, Familienkongress und Seminare5)

Links und Quellen

http://www.jako-o.de/

  1. Stellungnahme vom 29.02.12 [] []
  2. Jako-O Hilfsprojekte []
  3. Jako-O Wahlrecht ab Geburt []
  4. Jako-O Spendenaktionen []
  5. Jako-O Familienpolitik []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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