KAPPA

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Baumwolle - Baumwollsaatgut - Schuhe - Textilien -

 

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Seit 1994 ist das Unternehmen in die Turiner BasicNet Group integriert. Diese kontrolliert Marketing, Forschung und Entwicklung, Finanzen und IT-Dienste. Der Einkauf läuft über die LF Basic Group , ein Joint Venture mit Li & Fung, einer in Hongkong ansässigen Handelsgesellschaft. Die LF Basic Group ist für die Durchführung eines Programms zur Einhaltung des Verhaltenskodizes verantwortlich.
  • Der Kodex besagt, dass alle Beschäftigten mit dem Kodex vertraut sein müssen. Werden Verstöße festgestellt, sollen dem Kodex entsprechend, in den Zulieferbetrieben Inspektionen und korrigierende Maßnahmen durchgeführt werden.
  • Die BasicNet Group spricht sich in ihrem Code of Conduct gegen Kinderarbeit aus und beruft sich auf die ILO-Kernarbeitsnormen.2)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • *Keine Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit, aber zu ausbeuterischen Arbeitsbedingungen in für Kappa produzierenden chinesischen und türkischen Fabriken.
  • Arbeitnehmerinnen berichteten, dass sie über die Existenz eines Verhaltenskodizes über Arbeitsrechte nicht informiert seien.3)

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Kappa scheint in die Entwicklung eines Durchsetzungsprogramms für den Verhaltenskodex investiert zu haben, jedoch muss die Firma sicherstellen, dass dieses Programm tatsächlich zur Anwendung kommt und nicht durch die Einkaufspraktiken untergraben wird.4)
  • keine weiteren Angaben (warten auf Antwort des Unternehmens)

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

—-

27.03.2008 12/10

  1. Clean Clothes Campaign []
  2. Code of Conduct BasicNet Group []
  3. <a href=“http://www.cleanclothes.org/ []
  4. Inkota Netzwerk e.V. []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

Ein Kommentar zu KAPPA

  1. Holger Wrissenberg sagt:

    Hallo,

    ich wollte mir Turnschuhe von Kappa kaufen, leider konnte mir der Verkäufer über meiner Frage nach Kinderarbeit keine Auskunft geben.
    Habe bei Kappa heute dirkt angerufen und „so denke ich ein Stein ins rollen gebracht!
    Sie werde mich wieder zurück rufen, weil ich nach ihrer Transparenz der Schuhe Auskunft einholen wollte!
    Ich der potenzielle Kunde habe ein Recht zu erfahren, wer, wie und wo die Ware hergestellt wird, damit ich mit besten Gewissen schlafen kann od nicht!!!

    Herzlich
    Holger / ein Rebell

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