manomama

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Baumwolle - Leder -
Branchenzuordnung: Mode, Bekleidung, Textilien -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Alle Produkte und Vorprodukte kommen aus Deutschland, alle Rohstoffe – Ausnahme Biobaummolle  – kommen ebenfalls aus Deutschland.
  • Die Biobaumwolle wird ausschließlich aus Tansania (Region Mwanza) bezogen.1)

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • „Da wir ausschließlich in Deutschland fertigen, ist Kinderarbeit per Gesetz nicht erlaubt. Wir missachten Kinderarbeit aufs Tiefste und stellen auch über unsere enge Zusammenarbeit mit der Erzeugerkooperative in Tansania sicher, dass Kinderarbeit zu keinem Zeitpunkt geschieht.“2)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Kontrollen finden innerhalb Deutschlands per Gesetz, und vor Ort durch regelmäßige Besuche in der Erzeugerkooperative durch die Geschäftsleitung von manomama statt2)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Es sind keine Vorwürfe bekannt.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

 

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • ausschließliche Fertigung in Deutschland in einer kinderarbeitsdominierten Branche.
  • „Vom Garn bis zur Naht in Deutschland hergestellt.“

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  •  manomama wurde für die ausschließliche Einstellung benachteiligter Menschen vielfach ausgezeichnet (Social Entrepreneur der Nachhaltigkeit 2011 im Rahmen des deutschen Nachhaltigkeitspreises, Bayerischer Bürgerkulturpreis, deutscher Fairnesspreis und Bundesverdienstkreuz)

Links und Quellen:

  • https://www.manomama.de/
  • schriftliche Angaben von manomama per E-Mail
  1. E-Mail-Antwort von manomama am 19.10.2015 []
  2. E-Mail-Antwort von manomama am 19.10.2015 [] []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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