Olymp

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Baumwolle - Textilien -
Branchenzuordnung: Mode, Bekleidung, Textilien -
Das Unternehmen hat auf unsere Nachfrage an mail@olymp.com am 18.10.2013 noch nicht geantwortet.

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Olymp ist Mitglied in der Business Social Compliance Initiative (BSCI). Diese verpflichtet das Unternehmen zur Einhaltung weitreichender Sozialstandards bei der Herstellung seiner Produkte. Diese umfassen, neben Regelungen zu Arbeitszeiten, Lohn und Arbeitsbedinungen, das eindeutige Verbot jeglicher Form von Kinderarbeit.1)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Die Einhaltung der Sozialstandards wird im Rahmen der BSCI-Mitgliedschaft in regelmäßigen Abständen von unabhängigen Prüfinstitutionen, die von der Social Accountability International ernannt werden,  kontrolliert und auditiert.2)
  • An den verschiedenen Produktionsstätten sind zudem ständig Olymp-Mitarbeiter vor Ort, welche direkt die Einhaltung der Arbeitsbedingungen kontrollieren. Außerdem macht sich mehrmals jährlich die Olymp-Geschäftsführung an jedem Standort ein persönliches Bild von den Produktionsbedinungen.3)
  • Bevor ein neuer Vertrag mit einem Hersteller vor Ort geschlossen wird, müssen bestimmte Sozialstandards erfüllt sein, von denen sich der Chef persönlich überzeugt.4)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • „Olymp-Bezner-Stiftung“: Durch die Stiftung werden Tagesstätten, Wohnheime und Kliniken für Kinder und Jugendliche weltweit unterstützt. Aber auch Projekte für Kinder und Jugendliche zum Zwecke deren Erziehung, Gesundheit und Bildung werden gefördert.5)
  • Alle Produkte in jeder Fertigungsstufe sind nach dem Öko-Tex Standard 100 zertifiziert.6)
  • Die Viyellatex-Produktionsstätte von Olymp in Bangladesch wurde als erste Spinnerei in Bangladesch mit dem Fair Trade Zertifikat ausgezeichnet. Damit wird garantiert, dass keine Diskriminierung, Zwangsarbeit, Disziplinarmaßnahmen und Kinderarbeit vorkommen. Auch besitzen die Arbeiter und Arbeiterinnen Versammlungsfreiheit sowie das Recht auf Gewerkschaftsbildung.7)

Links und Quellen

  1. Olymp Webseite: Unternehmen – Sozialkompetenz (zuletzt aufgerufen am 07.03.2014) []
  2. Olymp Webseite: Unternehmen – Sozialkompetenz (zuletzt aufgerufen am 07.03.2014) []
  3. Südwest Presse: Bietigheim-Bissingen: Erfolg mit zufriedenen Näherinnen (zuletzt aufgerufen am 07.03.2014) []
  4. Südwest Presse: Bietigkeim-Bissingen: Erfolg mit zufriedenen Näherinnen (zuletzt aufgerufen am 07.03.2014) []
  5.   Olymp Webseite: Unternehmen – Sponsoring (zuletzt aufgerufen am 07.03.2014) []
  6. Olymp Webseite: Unternehmen – Humanökologische Kompetenz (zuletzt aufgerufen am 07.03.2014) []
  7. Südwest Presse: Bietigheim-Bissingen: Erfolg mit zufriedenen Näherinnen (zuletzt aufgerufen am 07.03.2014) []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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