Peek & Cloppenburg

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Textilien -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Hierzu liegen uns keine aussagekräftigen Informationen vor.

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Das Unternehmen beteiligt sich am Programm der AVE (Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels), einem branchenweiten unabhängigen Prüfungsmodell und übernimmt so weitere Verantwortung. Die Mitglieder der AVE wollen vor allem die Beschäftigungsbedingungen in den Zulieferbetrieben in Entwicklungs- und Schwellenländern verbessern. Der Verhaltenskodex der AVEWeltweit sozial verantwortlich handeln“ orientiert sich an den ILO-Kernarbeitsnormen und lehnt sich an die international anerkannte Norm SA8000 der Social Accountability International an, die Sozialstandards für Unternehmen umfasst.1)2)
  • Mit der Mitgliedschaft beim BSCI verpflichtet sich P&C auch an deren Verhaltenskodex zu halten, welcher Kinderarbeit generell verbietet.3)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • P&C hat sich dem Überwachungssystem der Handelsvereinigung FTA angeschlossen. Kontrollen werden im Rahmen der BSCI durchgeführt.4)
  • Das Unternehmen kontrolliert (nach unserer Einschätzung) nicht alle relevanten Produktionsschritte. Um ausbeuterische Kinderarbeit für ein Endprodukt möglichst ausschließen zu können, müssen alle relevanten Produktionsschritte kontrolliert werden. Relevant sind Produktionsschritte in Ländern oder Regionen, für die bekannt ist, dass ausbeuterische Kinderarbeit in diesem Bereich regelmäßig vorkommt. Dies betrifft auch Vorprodukte über die gesamte Produktions- und Lieferkette hinweg, die das Unternehmen von Zulieferern bezieht.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Hierzu liegen uns keine aussagekräftigen Informationen vor.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Im Rahmen einer Partnerschaft mit terre des hommes ermöglicht es P&C Kundenkarteninhabern ihren Jahresbonus an die NGO zu spenden.5)

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Auf eine erneute Anfrage vom 25.07.2012 antwortete das Unternehmen:
  • „Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir die Vielzahl der Fragebögen, die uns tagtäglich erreichen, leider nicht alle beantworten können. Daher müssen wir von Ihrer Anfrage Abstand nehmen.“6)

 

 

 

18/05/2007 23/11

 

  1. AVE: Mitgliederliste []
  2. AVE: Über uns []
  3. BSCI: Verhaltenskodex, Art. 7 []
  4. Peek & Cloppenburg: Soziale Verantwortung []
  5. Peek & Cloppenburg: terre des hommes []
  6. E-Mail von Peek & Cloppenburg vom 26.07.2012 []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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