PepsiCo

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Ananas - Bananen - Kakao - Orangen - Reis - Zucker - Salz -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Es gibt einen weltweiten Code of Conduct der PepsiCo, der für alle Mitarbeiter gilt und dem sich alle Poduktionsstätten verpflichten. Dort ist geregelt, dass in den Betrieben keine Kinder- oder Zwangsarbeit zugelassen wird. Es wird keine Person unter 15 Jahren für irgendwelche Tätigkeiten eingestellt, ob auf Vollzeit- oder Teilzeitbasis, gegen Bezahlung oder unentgeltlich1) .

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Die Zulieferer der PepsiCo stufen sich in einem, auf den Standards der „Ethnical Trading Initiative“ (ETI) basierenden Fragebogen selbst ein2) . Auf der Grundlage des ETI-Base Codes erfolgen durch Beobachtung und unabhängige Kontrollen die Befolgung der Richtlinien. Die ETI kontroliert jedoch nicht selbst.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Gegen PepsiCo direkt sind keine Vorwürfe bekannt. Allerdings ist insbesondere in der Zuckerbranche keine Seltenheit. In EL Salvador z.B. sind bis zu einem Drittel aller Arbeiter auf den Zuckerrohrplantagen Kinder unter 18 Jahren, von denen viele schon im Alter von zwischen acht und dreizehn auf den Feldern angefangen haben. Die ILO vermutet möglicherweise bis zu 30.000 Kinder unter 18 Jahren in den salvadorianischen Zuckerplantagen. Auch in Brasilien ist die Kinderarbeit in dieser Branche weit verbreitet.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Wenn eine Verletzung der Bestimmungen entdeckt werden sollte, dann erwartet PespiCo „mehr als eine Erklärung“. Es wird eine Aufklärung der Umstände gefordert und es werden Maßnahmen ergriffen, um weitere Vorfälle dieser Art zu vermeiden.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

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Links und Quellen

  1. PepsiCo Code of Conduct)) ((PepsiCo – Richtlinien zur Einhaltung der Menschenrechte am Arbeitsplatz []
  2. Email von PepsiCo vom 01.12.2008 []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

Ein Kommentar zu PepsiCo

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