Ravensburger

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Spielzeug -
Branchenzuordnung: Spielwaren -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Die im Internet veröffentlichen Unternehmensgrundsätze2) sind allgemein gehalten, versprechen aber (u.a.) „Fairness“ in der Zusammenarbeit. Im Bezug auf das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ spricht sich Ravensburger deutlich gegen Kinderarbeit aus.
  • Ravensburger legt großen Wert darauf, zum Einen so viele Produkte wie möglich in eigenen Fabriken in Deutschland und der EU zu fertigen und zum Anderen mit möglichst wenigen Lieferanten möglichst langfristig zusammen zu arbeiten. Hiermit soll ein hoher Qualitätsstandard gewährleistet werden.3)
  • Eine solche Struktur bietet aber auch große Vorteile bei der Durchsetzung der eigenen Unternehmensphilosophie in Bezug auf menschenwürdige Arbeitsbedingungen und den Ausschluss von ausbeuterischer Kinderarbeit.

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Alle chinesischen Zulieferer sind lt. Angaben von Ravensburger nach dem ICTI Auditprozess zertifiziert und haben „erfolgreich den mehrtägigen ICTI-Auditprozess, in dem Mitarbeiter wie Manager durch unabhängige Institute befragt werden, bestanden. Diese Prüfung wird regelmäßig wiederholt, damit das Zertifikat nicht verfällt.“
  • Nicht zuletzt überprüft Ravensburger mit seiner eigenen Organisation in Hongkong und China permanent die Arbeitsbedingungen der chinesischen Zulieferer.3)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Es sind uns keine Vorwürfe bekannt

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Hierzu liegen uns keine aussagekräftigen Informationen vor.

 

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Obwohl Ravensburger nur einen geringen Teil seiner Waren aus China bezieht, wird größter Wert auf die Einhaltung der im ICTI-Codex definierten Standards gelegt. Ravensburger hat nach eigenen Angaben im deutschen Spielwarenverband entscheidend daran mitgewirkt, diese Standards auch für deutsche Unternehmen zu entwickeln.3)
  • Ravensburger engagiert sich sozial mit der eigenen Ravensburger Stiftung, die insbesondere die Förderung des kulturellen und sozialen Umfeld von Kindern und Familien in Deutschland anstrebt.

10.09.2008 16/03

Quellen

  1. {{dokumente/ravensburger_zu_arbeitsbedingungen_in_china.pdf">schriftliche Stellungnahme}} von Ravensburger an EarthLink vom 10.9.2008 []
  2. Grundsätze der Ravensburger AG []
  3. {{dokumente/ravensburger_zu_arbeitsbedingungen_in_china.pdf">schriftliche Stellungnahme}} von Ravensburger an EarthLink vom 10.9.2008 [] [] []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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