Rieker

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Leder - Schuhe -
Branchenzuordnung: Mode, Bekleidung, Textilien -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Das Unternehmen bekennt sich „aus Verantwortung gegenüber der Gesellschaft, insbesondere gegenüber [seinen] Mitarbeitern und Kunden uneingeschränkt“2) zum Code of Conduct3)  der Schuh- und Lederwarenindustrie.4) Dieser sieht die Einhaltung der acht Kernarbeitsnormen der ILO vor. Eine davon ist das Verbot von Kinderarbeit gemäß den ILO-Konventionen 138 und 182.
  • Bei der Herstellung in den firmeneigenen Produktionsstätten werden zudem die landesspezifischen Gesetzes- und Rechtsvorschriften eingehalten. Diese Gesetze untersagen Kinderarbeit ebenso wie der Verhaltenskodex des Unternehmens.2)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Externe Kontrollen von lokalen Arbeitsinspektionen werden in regelmäßigen Abständen durchgeführt; zu einer Beanstandung kam es noch nie. Kontrolliert wird hierbei, ob sich das Unternehmen an die gesetzlichen Vorschriften wie zum Beispiel gesetzliche Arbeitszeit, Mindestlohn und Mindestalter hält.2)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Hierzu haben wir keine ausreichenden Informationen, auch dem Unternehmen sind keine Vorwürfe bekannt.2)

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Das Unternehmen unterstützt regelmäßig ein kirchlich betriebenes Krankenhaus und eine Bildungseinrichtung in Lateinamerika.5)2)

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Stand: 07. März 2014

Links und Quellen

  1. Rieker Website: Unternehmen – Das Unternehmen; Aufgerufen am 05.03.2014 []
  2. E-Mail-Korrespondenz mit dem Unternehmen, März 2014 [] [] [] [] [] []
  3. Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie e.V.: Code of Conduct der Schuh- und Lederwarenindustrie – Stand: 23.01.15 []
  4. Rieker Website: Unternehmen – Code of Conduct; Aufgerufen am 05.03.2014 []
  5. Rieker Website: Unternehmen – Donations; Aufgerufen am 05.03.2014 []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.