RWE

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Steinkohle -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Eigene Produktionsanlagen befinden sich fast ausschließlich in der EU. Die beschafften Produkte wie z.B. Kohle kommen zu 99 % aus OECD-Ländern. (eigene Angabe per Email aus der Abteilung Konzern-Umweltpolitik/CR)

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • „RWE Verhaltenscodex“: Es gibt verbindliche Richtlinien gegen Kinderarbeit. Im Verhaltenskodex wird auf die zehn Prinzipien des Global Compacts zurückgegriffen, in dem ausdrücklich Kinderarbeit untersagt ist. Es erfolgt eine regelmäßige Berichterstattung an Global Compact zur Einhaltung auch des Prinzips gegen Kinderarbeit.

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Die zehn Prinzipien sind Gegenstand der Beschaffung und eines umfassenden Lieferantenmanagements. Darüber hinaus werden alle örtlichen Führungskräfte aufgefordert, am Ende des Jahres über die Einhaltung oder Verstöße gegen den Verhaltenskodex Bericht zu erstatten.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • „Im Zusammenhang mit der Kohlebeschaffung haben wir uns intensiver mit der Frage Kinderarbeit auseinandergesetzt. Auf Grund genauer Minenkenntnisse sowie des Partnerauswahlprozesses können wir Kinderarbeit ausschließen.“ (eigene Angabe per Email aus der Abteilung Konzern-Umweltpolitik/CR)
  • Aus weiterer Recherche sind keine expliziten Vorwürfe bekannt.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Analyse des Beschaffungsportfolios und Verschärfung der Kriterien. (eigene Angabe per Email aus der Abteilung Konzern-Umweltpolitik/CR)
  • Weitere Recherche ergab keine Hinweise auf konkrete Vorwürfe. Daher ist nicht bekannt, ob die genannten Maßnahmen präventiv, wegen genereller Vorwürfe in der Branche (z.B. Kinderarbeit in Kohlekraftwerken) oder wegen früherer Vorwürfe gegen den Konzern selbst ergriffen wurden.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Hierzu liegen uns keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

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29.10.2008 11/07

Links und Quellen

  • Direkter Kontakt mit Mitarbeitern der Abteilung Konzern-Umweltpolitik/CR

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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