Topaz Textilhandels GmbH

Zu Topaz Textilhandels GmbH gehören die Marken / Firmen:
Madonna Fashion

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Baumwolle - Textilien -
Branchenzuordnung: Mode, Bekleidung, Textilien -

Unter dem Dach von Topaz werden neben der Marke Madonna Fashion auch Montezuma, Madonna Little Secrets und Madonna Juwel vertrieben.

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Topaz spricht sich gegen Kinderarbeit aus und hat seine Vertragspartner eigenen Angaben zufolge angewiesen, die Einhaltung von Menschenrechten (und das Verbot von Kinderarbeit) sicherzustellen.2)
  • Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand besitzt das Unternehmen keinen eigenen Code of Conduct.

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Das Unternehmen beauftragt die Produkte nicht selbst bei den jeweiligen Herstellern, sondern überlässt diese Aufgabe Agenturen. Die Agenturen haben dem Unternehmen regelmäßige Kontrollen bei den Zulieferern und Lieferanten zugesichert.2)
  • Das Unternehmen kontrolliert (nach unserer Einschätzung) nicht alle relevanten Produktionsschritte. Um ausbeuterische Kinderarbeit für ein Endprodukt möglichst ausschließen zu können, müssen alle relevanten Produktionsschritte kontrolliert werden. Relevant sind Produktionsschritte in Ländern oder Regionen, für die bekannt ist, dass ausbeuterische Kinderarbeit in diesem Bereich regelmäßig vorkommt. Dies betrifft auch Vorprodukte über die gesamte Produktions- und Lieferkette hinweg, die das Unternehmen von Zulieferern bezieht.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.
  • Woher genau die Baumwolle in den Produkten des Unternehmens stammt, ist uns nicht bekannt. Ein Großteil der Baumwolle auf dem Weltmarkt stammt aus Indien, Pakistan, Usbekistan und Ägypten. Von hier sind ernsthafte Vorwürfe über ausbeuterische Kinderarbeit im Baumwollanbau und Baumwollernte bekannt geworden.
  • Die Textilien des Unternehmens wurden (womöglich) in asiatischen Ländern wie Indien und Bangladesh oder (womöglich) in südafrikanischen Ländern wie Lesotho oder Swasiland produziert. Aus diesen Ländern wird immer wieder über Kinderarbeit bei der Textilproduktion berichtet.
  • Ob das Unternehmen Produkte aus solchen Produktionsstätten oder Plantagen bezieht oder nicht, hat es uns nicht mitgeteilt. Soweit das Unternehmen keine wirksamen Kontrollen seiner eigenen Produktionsstätten und der seiner Vorlieferanten durchführen lässt, kann Kinderarbeit nicht ausgeschlossen werden.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Das Unternehmen unterstütze in der Vergangenheit den Verein Deutsche Lebensbrücke e.V. und das Projekt Ärzte ohne Grenzen in Myanmar mit Geldspenden.2)

Links und Quellen

  1. Fax des Unternehmens an earthlink e.V. vom 15.10.2012 []
  2. Fax des Unternehmens an earthlink e.V. vom 15.10.2012 [] [] []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

2 Kommentare zu Topaz Textilhandels GmbH

  1. madeleine denninghoff sagt:

    Tachschen ,
    madonna lässt also nicht von kinderhand textilien oder schmuck herstellen. das wäre ja dann das erste unternehmen das ohne kinderhände aus kommt. sorry aber das glaube ich nicht. ich hoffe herr hoch hat all seine autos , flugzeuge und alles in doppelter und dreifacher ausführung verkauft und konnte seine firma retten!!!
    liebe grüße madeleine

    • nikoletta / EarthLink sagt:

      Hallo Madeleine,

      hier liegt wohl ein Missverständnis vor. Das Unternehmen hat bei den Punkten Unternehmenspolitik und Kontrollen einen gelben Punkt erhalten. Dies bedeutet, dass die Firma weder einen Verhaltenskodex hat noch externe und unabhängige Kontrollen durchführt – was wünschenswert wäre.
      Der grüne Punkt bei Vorwürfen bedeutet lediglich, dass es keine belastbaren Beweise für Vorwürfe gibt. Dies bedeutet aber natürlich nicht automatisch, dass es nie zu Fällen von Kinderarbeit gekommen ist. Wir stützen unsere Recherchen nicht auf Vermutungen oder Vorannahmen sondern auf Fakten. Durch Einbeziehung der anderen beiden aussagekräftigen Punkte (Unternehmenspolitik und Kontrollen) kann sich der Verbraucher ein differenziertes Bild vom jeweiligen Unternehmen machen.

      Liebe Grüße, Dein earthlink-Team

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