Trolli

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Branchenzuordnung: Süßwaren -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Trolli stellt seine Waren vorwiegend in Deutschland (Boizenburg, Hagenow)1) her. Zudem haben sie jeweils eine Produktionsstätte in Spanien und China, welche den amerikanischen bzw. asiatischen Markt beliefern.2)

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Laut eigenen Angaben besitzt die Firma eigene ethische Grundprinzipien, die gängigen Kodizes wie beispielsweise Code of Conducts oder BSCI-Verhaltenskodizes ähneln. Diese Grundprinzipen gelten ebenso für ihre Lieferanten. Kinderarbeit wird darin ausgeschlossen.3)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Trollis Unternehmenspolitik ist fester Bestandteil ihres Qualitätsmanagementsystems nach International Food Standard (IFS).
  • Im Rahmen von angemeldeten sowie unangemeldeten Audits werden die Standards regelmäßig überprüft. Laut Trolli auch von Seiten externer Zertifizierungsstellen.3)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Das Unternehmen war bisher noch nie mit Vorwürfen konfrontiert.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Trolli unterstützt bereits seit 20 Jahren intensiv ein Waisenhaus in Ruanda und leistet Mithilfe bei lokalen Kinderprojekten und Kindergärten.3)

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Seit 2012 produziert Trolli Süßwaren-Variationen, die den FairTrade-Standards entsprechen.4)
  • Für eine Freigabe des FairTrade-Siegels müssen lediglich 20% des Produkts aus fairtrade-zertifizierten Stätten stammen. Trollis Fruchtgummisorte „Janga-Wanga“ enthät 33% Zucker, der aus FairTrade Produktionsstätten stammt, und übertrifft damit deutlich den Mindestanteil von 20%. Andere Zutaten wie beispielsweise Aromen oder Zitronensäure sind laut Trolli nicht fair erhältlich und können nur konventionell bezogen und eingesetzt werden.5)

Links und Quellen

  1. Wikipedia: Trolli – aufgerufen am 26.02.14 []
  2. Angaben der Firma gegenüber earthlink e.v. []
  3. Angaben der Firma gegenüber earthlink e.v. [] [] []
  4. Kraut & Rüben: Fair Gehandeltes in aller Munde – aufgerufen am 26.02.14 []
  5. KONSUMENT: Trolli Janga Wanga Fruchtgummi – aufgerufen am 26.02.14 []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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