Ulla Popken GmbH

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Textilien -
Branchenzuordnung: Mode, Bekleidung, Textilien -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Laut eigenen Angaben erfolgt die Produktion „weltweit“.1)

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Ulla Popken hat sich der Business Social Compliance Initiative (BSCI) angeschlossen. Dies ist eine europäische Initiative von Herstellern und Händlern, die sich im Kampf gegen Kinderarbeit und für die Einhaltung der Menschenrechte engagieren. Der Code dieser Initiative, der auf den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation beruht, verbietet Kinderarbeit. Des Weiteren unterstützt die BSCI Unternehmen wie die Ulla Popken GmbH, durchweg ethische Lieferketten aufzubauen.1)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Unabhängige Inspektoren führen gemäß der BSCI Kontrollen, sogenannte Audits, durch. Die Kontrollen werden dabei nur von SAAS (Social Accountability Accreditation Services) akkreditierten Auditfirmen durchgeführt.1)

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Laut eigenen Angaben unterstützt die Ulla Popken GmbH „regelmäßig soziale Organisationen, Projekte und auch einzelne Personen und Familien mit Sach- oder Geldspenden.“ Konkrete Namen und Projekte werden allerdings nicht genannt.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Im Februar 2010 brach in der Garib&Garib Fabrik Feuer aus. Aus dieser Fabrik bezog auch Ulla Popken Teile des Sortiments. Infolge dieses Brandes starben 21 Menschen.

Links und Quellen

http://www.cleanclothes.org/resources/publications/2012-11-hazardousworkplaces.pdf

http://www.femnet-ev.de/index.php/en/themen/solidaritaetsfonds/projektinformationen/100-gewerkschaft-national-garment-workers-federation-ngwf-bangladesch

http://www.bsci-intl.org/about-bsci/members/all?t=Ulla+Popken&field_country_value_many_to_one=All

http://www.bsci-intl.org/join-us/auditor

http://www.bsci-intl.org/our-work/bsci-code-conduct

  1. Angaben der Firma gegenüber Earthlink e.V [] [] []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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