Unilever

Zu Unilever gehören die Marken / Firmen:
Axe - Becel - Ben & Jerry's - Bertolli - BiFi - Domestos - Dove - Knorr - Langnese - Lipton - Magnum - Rama - Rexona - Vaseline

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Ananas - Bananen - Fisch - Gewürze - Kakao - Orangen - Reis - Shrimps - Tee - Zucker - Salz -
Branchenzuordnung: Kaffee, Tee - Lebensmittel -

Kosmetika, Haushalts- und Textilpflege

  • Kosmetika: Axe, Dove, Impuls, Lux, Rexona, Signal, Sunsilk, Timotei und Vasenol1)
  • Haushalts- und Textilpflege: Skip, Omo, Coral, Domestos, Kuschelweich, Sunil und Viss1)

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Unilever hat einen Verhaltenskodex entwickelt, der die Prinzipien „keine Kinderarbeit“ und „gute Arbeitsbedingungen“ beinhaltet:
  • Unilevers Richtlinien befolgen die „International Labour Organisation Convention on Minimum age“ und die neue „Konvention 182“, die die schlimmsten Formen von Kinderarbeit verbieten. Alle Tochterfirmen von Unilever kontrollieren diesbezüglich regelmäßig ihre Geschäftstätigkeit und haben eine Befolgung der Richtlinien zugesagt. Zum Beispiel gilt in Indien für alle Angestellten ein Mindestalter von 18 Jahren. Unsere Auftragnehmer und lizenzierten Hersteller müssen diesen Standard ebenfalls einhalten.2)

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Unilever sagt aus, dass sie regelmäßig Ortsbesuche durchführen sowie die Zulieferer befragen. Dabei würde sich Unilever den Nicht-Einsatz von Kindern bestätigen lassen.
  • Von externen Kontrollen ist uns nichts bekannt.

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • Unilever wurde in der Vergangenheit vorgeworfen, Baumwollsaat aus Kinderarbeit zu kaufen. In diesem Zusammenhang wurde Unilever auch vorgeworfen, über die Zustände auf den Saatgut Farmen Bescheid zu wissen3)
  • Unilever wurde vorgeworfen, dass indische Arbeitnehmer unter sehr schlechten Bedingungen arbeiten müssen.4)
  • In diesem Zusammenhang ist daran zu erinnern, dass in Indien auch viele Kinder auf den Teeplantagen beschäftigt sind.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

  • Unilever bestritt direkten Kontakt mit den Saatgutfarmen zu haben und verwies auf die Mittelsleute, die die Verantwortung für das Vorgehen auf den Saatfarmen übernehmen sollten.
  • Später wurde das Saatgut-Geschäft Joint-Venture „Paras Extra Growth Seed Ltd“ ausgegliedert
  • In den letzten Jahren hat Unilever seine Initiative, soziale Verantwortung zu übernehmen zunehmen verstärkt (s. soziales Engagement)

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  • Hierzu liegen uns keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

—-

 

Links und Quellen

  1. Wikipedia [] [] [] []
  2. Unilever []
  3. Kampagne gegen BAYER-Gefahren []
  4. Greenpeace-Magazin; nicht mehr aufrufbar 03.02.2017 []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

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