Zapf Creation

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit
Kontrollen der Produktionsstätten
Vorwürfe bzgl. Kinderarbeit
Für "Aktiv gegen Kinderarbeit" relevante Produkte oder Vorprodukte:
Baumwolle - Baumwollsaatgut - Spielzeug - Textilien -
Branchenzuordnung: Spielwaren -

Produktionsorte

Woher kommen die Produkte, Vorprodukte oder Rohstoffe bzw. wo wird produziert?

  • Zapf Creation arbeitet mit ausgewählten, größtenteils asiatischen Produzenten zusammen
  • Vier Hauptlieferanten in China

Unternehmenspolitik

Wie ist die allgemeine Unternehmenspolitik bezüglich Kinderarbeit?

  • Befolgt den 2002 festgelegten „Code of Business Practice (COBP)1) “ des Weltspielwarenverbandes (International Council of Toy Industries : ICTI)
  • Im COBP ist festgelegt, dass u. a. keine Beschäftigung von Minderjährigen stattfindet

Kontrollen

Wie wird die Einhaltung der Unternehmenspolitik oder Richtlinien kontrolliert?

  • Durch den ICTI „COBP“ wird ein unabhängig und regelmäßiges Monitoringverfahren gefordert, das u. a. wie folgt aussieht:

– Audits werden duch unabhängige Prüfinstitute durchgeführt

– Es finden angemeldete und nicht unangemeldete Werksbesichtigungen seitens der Prüfinstitute statt

– Interne Unterlagen zu Produkten: Entlohnung werden geprüft

– Arbeitnehmer werden anonym interviewt und befragt

– Produktionsstätten werden laufend von Zapf-Mitarbeitern kontrolliert

– Außerdem werden Kontrollen von Handelspartnern durchgeführt

Vorwürfe

Gibt es Vorwürfe zu Kinderarbeit?

  • In direktem Bezug auf dieses Unternehmen bzw. diese Marke sind uns keine Vorwürfe zu Kinderarbeit bekannt.

Reaktionen

Wie reagierte oder reagiert das Unternehmen auf Vorwürfe?

Soziales Engagement

Engagiert sich das Unternehmen herausragend um ausbeuterischer Kinderarbeit entgegen zu wirken?

  •  Es liegen uns hierzu keine aussagekräftigen Informationen vor.

Bemerkenswertes

Gibt es Erwähnenswertes (positiv oder negativ) über das Thema „ausbeuterische Kinderarbeit“ hinaus in Bezug auf die Arbeits- und Produktionsbedingungen?

  • Neben der Einhaltung, dass keine Kinder beschäftigt werden, gelten nach dem COBP noch weitere Standards, wie z.B.:

– Verbindliche Arbeitszeiten; zulässige Überstunden

– Gleichberechtigung aller Arbeitnehmer und Bewerber

– Einhaltung von Umweltschutzgesetzen

-Zapf Creation ist Pate von 9 SOS- Kinder-Dörfern

—-

10.11.2008 15/41

Links und Quellen

  • Sozialstandards bei Zapf Creation
  • Homepage ICTI; „About ICTI“, „Industry Information“
  • Interview mit Christian Ewert, Vorstandsmitglied der Zapf Creation AG, November 2002
  1. Code of Business Practice []

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv‘ reagiert. ‚Positiv‘ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ‘ darauf reagiert. ‚Negativ‘ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

2 Kommentare zu Zapf Creation

  1. Emilie sagt:

    Was soll den „Es finden angemeldete und nicht unangemeldete Werksbesichtigungen seitens der Prüfinstitute statt“ bedeuten?

    • nikoletta / EarthLink sagt:

      Hallo Emilie,

      unangemeldete Werksbesichtigungen wären wünschenswert, weil dann ausgeschlossen werden kann, dass möglicherweise beschäftigte Kinder für den Tag der Besichtigung aus dem Arbeitsumfeld herausgenommen werden. Kontrollen können dadurch verfälscht werden.
      Beste Grüße,
      das earthlink-Team

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