Gastronomie

Betroffene Länder

Fallbeispiel
Arbeiter in Indiens Restaurants
Vadivelu ist der jüngste Sohn eines verarmten Kleinbauern aus Kalladavi, einem winzigen Dorf im Süden Indiens. Mit elf Jahren muss Vadivelu als Arbeiter in einem Restaurant in der nächsten Stadt, in Uthangarai, anfangen. Er schuftet von 5 Uhr morgens bis 9 Uhr abends oder noch länger. Zu seinen Aufgaben gehören Tische und Stühle reinigen, Geschirr abräumen und spülen, sowie Gemüse putzen. Als die Familie dringend Geld benötigt, schließt der Vater einen Vertrag mit dem Eigentümer des Restaurants und verkauft seinen Sohn an diesen für die Dauer von drei Jahren für einen Betrag von umgerechnet 73 Euro.1)

Welche Länder sind davon betroffen?

Hautsächlich in Ländern der Dritten Welt arbeiten Kinder in der Gastronomie. Insbesondere kann man Indien und Indonesien nennen. Die indische Regierung hat am 10.10.2006 ein Gesetz erlassen, welches Kinderarbeit in fremden Haushalten und in der Gastronomie verbietet.2) Dieses Gesetz wird bislang aber kaum eingehalten. Indonesien möchte bis spätestens 2022 ebenfalls Kinderarbeit in der Gastronomie verbieten.3)

Tätigkeiten

Welche Arbeiten werden von den Kindern ausgeführt?

  • Kellnern
  • Kochen
  • Spülen
  • Putzen4)

Konsequenzen

Welche Gefahren und Folgen ergeben sich aus diesen Tätigkeiten für die Kinder?

Nachdem die Kinder den ganzen Tag im Gastronomiebetrieb arbeiten müssen, haben sie keine Zeit, die Schule zu besuchen und daher schlechte Zukunftschancen. Weitere Konsequenzen hängen von den konkreten Tätigkeiten ab, die sie ausüben müssen. Klar ist, dass die Kinder ausgebeutet werden und durch lange Arbeitszeiten körperlichen Belastungen ausgesetzt sind.

Quellen + Links

  1. HelpDirekt []
  2. Welthungerhilfe []
  3. TheEpochTimes []
  4. terre des hommes []

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.