Blumen

Betroffene Länder

Kind im Blumenfeld

© Noël [CC BY-NC-ND 2.0] – flickr

Fallbeispiel
Schicksal von Juan aus Ecuador
Es ist sechs Uhr morgens. Juan ist müde, aber er hat keine Wahl: Er muss zur Blumenplantage trotten. Dort rackert sich der elfjährige Ecuadorianer ab, bis er nach vier Stunden Arbeit weiter zur Schule gehen kann, um am nächsten Morgen wieder um sechs Uhr aufzustehen. Dabei hat Juan mit einer Arbeitszeit von vier Stunden noch Glück – andere Minderjährige arbeiten bis zu zehn Stunden am Tag. Besonders die Rückenschmerzen plagen Juan, wenn er nach der Arbeit im Unterricht sitzt. Manchmal ist er so müde, dass die Augen einfach nicht offen bleiben wollen. Oder er hat Kopfschmerzen von den Pestiziden auf der Farm. Wie er dann noch die Hausaufgaben abarbeiten soll, weiß er auch nicht genau.1)

Wo wird mittels Kinderarbeit produziert?

Tätigkeiten

Welche Arbeiten werden von den Kindern ausgeführt?

Auf den Blumenfarmen erledigen sie die gleichen Aufgaben wie Erwachsene: Beete anlegen, Schnittblumen pflegen und transportfertig machen.1)

Konsequenzen

Welche Gefahren und Folgen ergeben sich für die Kinder?

Sie leisten körperliche Schwerstarbeit, haben kaum Arbeitsschutz und lange Arbeitszeiten. Außerdem kommen sie in Kontakt mit Chemikalien. Folgen:

  • physische Erschöpfung
  • nervale Funktionsstörungen
  • Vergiftungen durch Pestizide
  • Krebserkrankungen1)

Verbraucher-Tipps

Wie können wir gegen Kinderarbeit aktiv werden?

Das FLP-Siegel zeichnet Blumen aus, die ohne Kinderarbeit und unter menschenwürdigen Bedingungen produziert wurden.

Quellen + Links

  1. Dokumentation über die Arbeit in der Blumenindustrie [] [] [] []
  2. Der Artikel auf fairflowers.de ist leider nicht mehr verfügbar. []

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