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DR Kongo: Deutsche Automobilindustrie profitiert von Ausbeutung und Kinderarbeit

Kinderarbeit DR Kongo Kinder im Osten des DR Kongo beim Abbau von Mineralien - Automobilkonzerne profitieren davon. | Bild (Ausschnitt): © ENOUGH Project [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der neue Amnesty International Bericht über die Demokratische Republik Kongo zeigt die Missstände von 29 Konzernen auf, die unter anderem beim Kobaltabbau von Kinderarbeit profitieren und somit der Ausbeutung eines der ärmsten Länder weltweit die Spitze des Eisberges verleihen. Denn im Staat werden ohnehin schon Machtkämpfe von verschiedenen Milizen um die Vorherschaft der seltenen Erden ausgetragen, die zu dem jetzigen blutigen Bürgerkrieg in verschiedenen Landesteilen führten. Außerdem braucht die EU, insbesondere Deutschland, das im internationalen Wettbewerb mithalten will, den Rohstoff Kobalt, um die Elektromobilität auszuweiten. Die Konflikte werden durch diese Tatsachen nur noch mehr befeuert. Und eine drohende Gefahr von Engpässen bzw. einer Rohstoffknappheit durch den zukünftigen weltweiten Bedarf an Kobalt gibt Grund zur Sorge um die Art des weiteren Vorgehens der Automobilhersteller.
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Weltweit können 617 Millionen Kinder weder lesen noch schreiben

Klassenzimmer in Nigeria Millionen Kinder, die unterernährt oder krank sind, die aus ärmsten Familien stammen und neben der Schule hart arbeiten müssen, haben von Anfang an schlechte Lernchancen. | Bild (Ausschnitt): ©  Fizzr [CC BY-NC 2.0]  - Flickr „Bildung überwindet Armut“ – so lautet das Motto der österreichischen Hilfsorganisation Jugend Eine Welt. Anlässlich des Weltarmutstages weist die Organisation auf den neu veröffentlichten World Development Report der Weltbank und des UN-Statistik-Institutes (UIS) hin, welcher sich mit Bildung und Lernen befasst. Die Ergebnisse des Berichts sind besorgniserregend: weltweit können 617 Millionen Kinder trotz mehrjährigen Schulbesuches weder lesen noch schreiben und sind nicht in der Lage einfache mathematische Aufgaben zu lösen.
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Thailand: Kinder fangen Fische

Kinder fangen Fische Fischfang in Thailand ist Kinderarebit  | Bild (Ausschnitt): © Ed S. Johovac [CC BY 2.0]  - flickr Hinter dem Geschmack von Shrimp liegt leider ein blutiger Weg. Viele Immigrantenfamilien müssen von Kambodscha nach Thailand flüchten, um auf bessere Arbeit zu hoffen. Leider gibt es in Thailand auch nicht viele Arbeitsplätze, aber in der Shrimp-Industrie wird immer eine helfende Hand benötigt. Viele Kinder haben schon von klein auf eingetrichtert bekommen, dass sie möglichst früh arbeiten müssen um Geld nach Hause zu bringen. Es ist keine Seltenheit, auf den Booten Kleinkinder zwischen sieben und 17 Jahren anzutreffen.
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Malawi: Internationale Tabakkonzerne nutzen Abhängigkeit des Landes aus

Das Wohl Afrikas liegt im Interesse westlicher Industrienationen. Ein Grund dafür dürften auch die steigenden Flüchtlingszahlen sein. So kamen von Januar bis September 2016 mit 128.000 Afrikanern rund fünf Prozent mehr Flüchtlinge aus dieser Region über Italien nach Europa. Doch auch wirtschaftliche Interessen beeinflussen das Verhältnis zum afrikanischen Kontinent. Beispielhaft zeigt sich dies etwa an der Tabakindustrie, welche mit dem Anbau der Pflanzen in Malawi ihren Anfang nimmt. Der kleine Staat im Südosten von Afrika gehört zu den ärmsten Ländern der Welt und ist zugleich der größte Tabakproduzent des afrikanischen Kontinents. Während der Erntezeit müssen daher in Malawi alle Familienmitglieder helfen. Auch Kinder im Grundschulalter arbeiten dann auf den Plantagen. Diese Tätigkeit ist jedoch mit großen gesundheitlichen Beeinträchtigungen verbunden, denn neben den hochgiftigen Pestiziden stellt auch die giftige Tabakpflanze selbst eine Gesundheitsbedrohung dar.
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Menschenrechtsverletzungen im täglichen Einkaufskorb: Brandrodung und Kinderarbeit für Pizza, Kosmetika & Co.

Kinderarbeit auf Palmölplantage, Indonesien  Bild (Ausschnitt): © ILO in Asia and the Pacific [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Was verbindet Magnum-Eis, Colgate-Zahnpasta, Dove Kosmetikprodukte, Ariel Waschmittel und einen KitKat Schokoriegel? All diese Produkte enthalten das derzeit meist produzierte Pflanzenöl: Palmöl. Es zeichnet sich vor allem durch seinen niedrigen Weltmarktpreis aus. Doch um diesen zu erhalten und dennoch die enorme Menge von 66 Millionen Tonnen pro Jahr produzieren zu können, lassen Großkonzerne Mensch und Natur leiden.
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Schadet ein generelles Kinderarbeitsverbot? Stellungnahme zu der Kritik an der UN-Kinderrechtskonvention

  Bild (Ausschnitt): © Zatletic - Dreamstime.com

Kritik am Kinderarbeitsverbot der UN wegen unzureichender Berücksichtigung der Lebensrealität.

Zunehmend fordern Experten aus den Bereichen Menschenrechte und Kindesentwicklung die Abschaffung des Kinderarbeitsverbots der UN, weil es kaum positive Effekte habe und realitätsfern sei. Positive Effekte von Kinderarbeit seien bisher ignoriert und nicht ausreichend untersucht worden. Im Rahmen der ... >> weiter lesen

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