Schlagwort-Archive: Ausbeutung

Das Geschäft mit der käuflichen Liebe macht Kambodschas Kinder kaputt

 Symbolbild | Bild (Ausschnitt): © Aalan Morgan  [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Kambodscha- das Land am Golf von Thailand wird ein immer beliebteres Ziel für Touristen aus aller Welt. Besonders die Tempel von Angkor Wat, aber auch die Hauptstadt Phnom Penh ziehen jährlich Millionen Backpacker an. Der Tourismus verändert sich jedoch zunehmend: weg von der Besichtigung von Sehenswürdigkeiten, hin zu Sextourismus.
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Elektroautos aus Kinderarbeit: Kobaltabbau im Kongo

Kinderarbeit DR Kongo Kinder im Osten der Demokratischen Republik Kongo beim Abbau von Mineralien und Metallen  | Bild (Ausschnitt): © ENOUGH Project [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Ab Mitte der 2020er werden laut Mobilitätsforschern 15 Prozent der Neuwagen in Deutschland elektrisch betrieben sein – das sind 15 bis 20 Millionen neue Elektroautos im Jahr 2025. Diese gelten als umweltfreundlich, sauber und nachhaltig und damit als Alternative zu herkömmlichen Fahrzeugen. Die sind durch ihren CO2-Ausstoß schlecht für die Umwelt und zudem vom endlichen Rohstoff Erdöl angetrieben. Dass moderne Elektroautobatterien bzw. –akkus aber auch seltene Metalle wie Lithium oder Kobalt benötigen, ist vielen nicht bewusst. Laut Schätzungen wird allein die Automobilindustrie im Jahr 2035 122.000 Tonnen Kobalt für die Akkus von Elektrofahrzeugen benötigen.
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Textilsektor in Bangladesch: Jedes zehnte Kind muss arbeiten

 Im Textilsektor müssen immer noch viele Minderjährige arbeiten (Symbolbild) | Bild (Ausschnitt): ©  ILO in Asia and the Pacific [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Mohammed ist 13 Jahre alt. Jeden Morgen steht er um sieben Uhr auf. Doch statt in die Schule zu gehen, macht er sich auf den Weg in die Arbeit- eine Textilfabrik. Hier arbeitet er meist zehn Stunden am Tag- manchmal auch etwas länger, wenn es viel zu tun gibt. Obwohl er gerne in die Schule gehen würde, kann er nicht. Seine Familie lebt unter dem Existenzminimum. Deswegen unterstützt Mohammed seine Eltern mit knapp 40 Euro im Monat, damit die Familie überleben kann.
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Internationaler Tag gegen Kinderarbeit – noch steht ein langer Weg bevor

  Bild (Ausschnitt): © ILO in Asia and the Pacific [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Heute jährt sich zum 17. Mal der Internationale Tag gegen Kinderarbeit, den die ILO 2002 ins Leben rief. Dabei ist das vorrangige Ziel, die weltweite Aufmerksamkeit auf das globale Ausmaß zu lenken, sowie Lösungsansätze zu präsentieren, um das Problem ein für alle Mal zu beenden.
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Schatten der Wegwerfgesellschaft – Wie unser Müll Kinder vergiftet

 Die Mülldeponie Agbogbloshie in Ghana gehört zu den giftigsten Orten der Welt | Bild (Ausschnitt): © Fairphone [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Armut ist die Hauptursache, dass Mädchen und Jungen unter 18 Jahren zum Arbeiten gezwungen werden. Etwa 152 Millionen Kinder schuften jeden Tag unter gefährlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Sie ruinieren ihre Gesundheit und können nicht in die Schule gehen. Das Arbeiten auf den Abfallbergen von Mülldeponien ist für viele die einzige Chance, etwas Geld für das tägliche Überleben zu verdienen. Bis zu 45 Millionen Tonnen Elektroschrott wurden im Jahr 2017 weltweit produziert. Allein die deutschen Haushalte sind für 1,9 Millionen Tonnen verantwortlich und gehören somit zu den Hauptverursachern.
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Syrische Flüchtlingskinder schuften in der Türkei für europäische Modeunternehmen

 In den Flüchtlingslagern erfahren mehr Kinder Bildung als außerhalb der Camps. Dort müssen viele der syrischen Flüchtlingskinder arbeiten | Bild (Ausschnitt): © United Nations Development Programme [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Vor allem Minderjährige leiden unter den Bedingungen. Laut der Menschrechtsorganisation Human Rights Watch sind zwei Drittel der syrischen Flüchtlingskinder in der Türkei als Arbeiter tätig, anstatt die Schule zu besuchen. Dies wird durch mehrere Faktoren begünstigt. Unzureichende Sprachkenntnisse und der mangelnde Zugang zu arabischen Bildungszentren erschweren den Schulbesuch. Hinzu kommt die Armut unter den Geflüchteten. Eine Mitarbeiterin einer türkischen Menschenrechtsorganisation sieht das Problem auch in der Denkweise einiger türkischer Einwohner. Demnach erachtet ein Teil der Bevölkerung Kinderarbeit als unproblematisch und empfindet die Beschäftigung von Minderjährigen in erster Linie als Unterstützung für syrische Familien.
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