Firmenliste A – Z

Einen Moment bitte: Die Firmenliste wird erzeugt. Je nach Anzahl der relevanten Datensätze kann das einige Sekunden dauern!

Bedeutung der Farbpunkte

Unternehmenspolitik gegen Kinderarbeit

Firma hat Verhaltenskodex, der sich eindeutig gegen Kinderarbeit auch bei Lieferanten ausspricht, bzw. produziert ausschließlich unter Bedingungen, die Kinderarbeit strukturell ausschliessen.

Firma spricht sich gegen Kinderarbeit aus, hat aber keinen Verhaltenskodex oder ähnliches.

Firma hat weder Verhaltenskodex noch liegen uns andere Aussagen vor, in denen sie sich gegen Kinderarbeit ausspricht oder sie meint, dass die Problematik sie nicht betrifft (dies wird im Firmen-Detail erläutert).

Kontrollen der Produktionsstätten

Es gibt unabhängige Kontrollen in allen relevanten Produktionsstufen bzw. in allen relevanten Stufen der Lieferkette.

Es gibt nur interne,  nur teilweise (das heißt: nicht in allen relevanten Produktionsstufen bzw. nicht in allen relevanten Stufen der Lieferkette) externe bzw. unabhängige oder zweifelhafte externe Kontrollen.

Es gibt keine Kontrollen bzgl. Kinderarbeit oder die Firma macht dazu keine Angaben.

Vorwürfe bezüglich Kinderarbeit

Es gibt keine konkreten Vorwürfe oder es gab Vorwürfe, die aber glaubhaft widerlegt wurden oder sich nicht erhärteten.

Erhärteten Vorwürfen wurde nachgegangen und ‚positiv’ reagiert. ‚Positiv’ = Den betroffenen Kindern wird eine Alternative / Entschädigung geboten.

Es gibt ernstzunehmende Vorwürfe und es wird nicht oder ‚negativ’ darauf reagiert. ‚Negativ’ = Es gab nur interne Kontrollen, Vorwürfe wurden abgestritten oder die Geschäftsbeziehungen wurden einfach beendet.

Engagement gegen Kinderarbeit

Firma engagiert sich langfristig und aktiv gegen ausbeuterische Kinderarbeit, d.h. nicht nur mit Geldspenden.

Firma engagiert sich im sozialen Bereich, aber nicht direkt in Bezug auf Kinderarbeit oder lediglich mit Geld- oder Sachspenden.

Kein Farbpunkt: Uns liegen keine Informationen über relevantes soziales Engagement der Firma zur Verhinderung von ausbeuterischer Kinderarbeit vor.

353 Antworten zu Firmenliste A – Z

  1. Manuel sagt:

    Liebes Team,

    Ich bin heute erst über eure Seite gestolpert und möchte mich herzlich für eure tolle und überaus wichtige Arbeit bedanken!

    Mit herzlichen Grüßen
    Manuel

  2. Judith sagt:

    Hallo, da ihre Arbeit nicht mehr unterstützt wird und scheinbar Spenden ausbleiben wäre nicht ein Alg2- oder Hartz4-bezug möglich um die Arbeit weiter fortzusetzen. Womit beschäftigen Sie sich neben der Recherchearbeit bei Aktiv gegen Kinderarbeit? Könnte ich mit meiner freien Zeit dienen?

    Mfg

    • christian / earthlink sagt:

      Hallo Judith,

      danke für Dein Angebot.

      Arbeitslosengeld und Hartz4 sind für gemeinnützige Einrichtungen keine Option.

      Derzeit beschäftigen wir uns hauptsächtlich mit unserer Kampagne “Fluchtgrund”. Dies ist die einzige Kampagne, die aktuell Förderung erhält, noch bis Ende 2020.
      Sofern es unsere Zeit und unsere Kapazitäten erlauben, arbeiten wir ebenfalls an unseren anderen beiden Projekten, nämlich Aktiv-gegen-Kinderarbeit und DrogenMachtWeltSchmerz.

      Über eine ehrenamtliche Mitarbeit können wir uns gerne unterhalten.

      Ruf doch einfach mal bei uns im Büro an.

      Beste Grüße,
      Christian

  3. #juri sagt:

    Hi, wissen sie etwas über Gucci ,ob sie auch kinder für ihre Klamottenproduktion
    kinder arbeiten lassen?

    Lg. Juri Spieler

    • christian / earthlink sagt:

      Lieber Juri,

      leider haben wir keine genaueren Informationen zur Firma Gucci. Unsere Kampagne erhält bereits seit mehreren Jahren keine Förderung mehr, insofern können wir immer nur sporadisch daran arbeiten, sobald es unsere Kapazitäten erlauben.

      Meines Wissens gab es in den vergangenen Jahren jedoch immer wieder Vorwürfe gegen die Firma – insbesondere im Zusammenhang mit den Produktionsbedingungen in China. Hier findet man jede Menge Artikel zum Thema, wenn man “Gucci” und “child labour” in die Google-Suchmaske eingibt. Ich denke, hier muss der Leser selbst entscheiden, ob er die entsprechenden Quellen für seriös erachtet.

      Ich hoffe, wir konnten Ihnen weiterhelfen.

      Beste Grüße,
      das earthlink-Team

  4. Charlotte sagt:

    Hallo
    Wissen Sie was über die Marke EMP und die Marken den Sie benutzen?
    Wenn ich die ganze Marken sehe, und was die veranstalten, kriege ich das Gefühl, man ist nur bei zertifierte Fair trade Produkte auf die sichere Seite…

    • christian / earthlink sagt:

      Hallo Charlotte,
      danke für Deine Anfrage. Wir haben die Firma EMP – wie Du vermutlich gesehen hast – noch nicht auf unserer Firmenliste. Derzeit fehlen uns einfach die Kapazitäten, um neue Marken aufzunehmen. Ich habe mir mittlerweile einmal deren Webseite angeschaut. Was zumindest auffällig ist: Es gibt keine Informationen über die Zulieferer und auch einen entsprechenden Code of Conduct, der beispielsweise den Umgang mit Kinderarbeit regelt, konnte ich nicht finden. Nun ist es grundsätzlich nicht verpflichtend, derartige Informationen auf der Firmenseite zu veröffentlichen. Man sollte dem Unternehmen also auch die Möglichkeit einräumen, sich dazu zu äußern. Du könntest beispielsweise einfach mal per Email anfragen und eine Antwort abwarten.

      Was zertifizierte Produkte anbelangt, so gibt es durchaus Unterschiede zwischen den verschiedenen Siegeln und Zertifikaten. Ich empfehle Dir, einen Blick auf unsere Webseite zu werfen: https://www.aktiv-gegen-kinderarbeit.de/gegenmassnahmen/siegel-und-zertifikate/
      Hier versuchen wir, die wichtigsten Organisationen zu bewerten. Neben FairTrade gibt es – auch was Mode anbelangt – noch andere Siegel und Zertifikate.

      Ich hoffe, wir konnten Dir weiterhelfen!

      Beste Grüße,
      Christian

  5. Almuth sagt:

    Leider konnte ich die Marke Petit Bateau von Yves Rocher nicht finden. Auf deren Website kann ich keine eindeutige Information zum Thema Kinderarbeit finden. Es wäre klasse, wenn Sie hierzu Informationen zur Verfügung stellen könnten.

    • nikoletta / EarthLink sagt:

      Hallo Almuth,

      unsere Kampagne gegen Kinderarbeit wird leider nicht mehr finanziert. Deshalb sind wir dringend auf Spenden angewiesen. Da die Firmenrecherche und -aktualisierung sehr zeitaufwändig ist, sind wir als gemeinnütziger Verein gezwungen, uns momentan leider auf andere Kampagnen zu konzentrieren.
      Die Rocher-Gruppe hat einen Code of Conduct (Selbstverpflichtungerklärung) veröffentlicht, in dem sich das Unternehmen gegen Kinderarbeit ausspricht. Man kann davon ausgehen, dass dieser Code auch für das Tochterunternehmen Petit Bateau gilt. Ob er tatsächlich auch mit Hilfe von unabhängigen Kontrollen umgesetzt wird, lässt sich dadurch aber noch nicht sagen. Der Wille zu Transparenz ist aber ein gutes Zeichen:
      http://www.groupe-rocher-fournisseurs.com/sites/default/files/content/wysiwyg/files/business_code_of_conduct_rocher_group_nov2015.pdf

      Viele Grüße,
      das earthlink-Team

  6. Schmidt-Keitel sagt:

    Im Gespräch mit Leuten begegnet mir immer wieder das Argument, dass Kinderarbeit den Kindern ein kleines Einkommen ermöglicht. Besser als kein Geld. – Bin auf der Suche nach Gegenargumenten.

    • nikoletta / EarthLink sagt:

      Hallo,
      ein kleines Einkommen, das durch Kinderarbeit erwirtschaftet wird, sei besser als kein Geld – dies ist ein zweischneidiges und sehr bequemes Argument, welches die globalen entwicklungspolitischen Zusammenhänge ausblendet. Kurzfristig mag das stimmen, dennoch wird damit ausbeuterische Kinderarbeit als einzige Möglichkeit der Existenzsicherung akzeptiert und toleriert und nimmt Unternehmen und auch uns als Konsumenten aus der Verantwortung. Durch Kinderarbeit wird den Kindern der Schulbesuch verwehrt, was zur Folge hat, dass sich die Armut in den betroffenen Familien in die nächste Generation fortsetzt, weil die ehemaligen Kinderarbeiter als Erwachsene nicht ausreichend ausgebildet sind, um der Familie ein existenzsichernden Einkommen zu ermöglichen. Der Schlüssel, um aus der generationsübergreifenden Armutsspirale auszubrechen, heißt auf nationaler Ebene Bildung und auf globaler Ebene Sozialverantwortung. Wenn sich Unternehmen ihrer Sozialverantwortung stellen und diese auch durch unabhängige Kontrollen in den Zulieferbetrieben garantieren, wenn wir als Konsumenten fair gehandelte Produkte nachfragen und in den betroffenen Ländern nationale Gesetze flankiert von Bildungsprogrammen gegen Kinderarbeit greifen, dann kann den Familien ein Einkommen garantiert werden, ohne, dass Kinder ausgebeutet werden.

  7. Anke sagt:

    Hallo!
    Wollt ihr mir mitteilen, dass alle Firmen rechts in der Auflistung Kinderarbeit unterstützen???

    • Bernhard / earthlink sagt:

      Hallo Anke,
      über die genannten Firmen bzw. Marken haben wir bereits recherchiert, wie sich diese zu ausbeuterischer Kinderarbeit positionieren, was sie dagegen tun und ob es konkrete Vorwürfe gibt. Erst die jeweiligen Farbpunkte (grün, gelb, rot) bei den Kriterien “Unternehmenspolitik”, “Kontrollen” und “Vorwürfe” machen unserer Einschätzung deutlich. Wenn du mit dem Mauszeiger auf einen Farbpunkt zeigst, wird dir die Bedeutung des Farbpunktes angezeigt. Außerdem gibt es für jede Firma / Marke eine eigene Firmenseite mit detaillierten Informationen, wie wir zu unserer Einschätzung gelangen. Auf diese Firmenseiten gelangst du über einen Klick auf den jeweiligen Firmennamen.
      Schau dir doch auch mal die Seiten “Bedeutung der Farben” und “Erklärung zur Firmenliste” an. Dort wird genauer erklärt, wie wir recherchieren und was die Farbpunkte aussagen.
      Damit wir die Liste weiter ausbauen und aktualisieren können sind wir übrigens dringend auf Spenden angewiesen. Wir freuen uns daher über jede Unterstützung!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.